Verkehrsberuhigung Dahlem-Schmidtheim
- Reifferscheiderstraße Tempo 30 Zone
- L204 ab oberer Einfahrt Friedhof bzw. Funksendemast Tempo 50
- Beidseitige Fahrbahnverengung zwischen Einfahrt Friedhof und Ortsein/-ausgangsschild
- Zebrastreifen bzw. Überquerungshilfe zwischen Ortseingang und Abzweigung Reifferscheiderstraße oder Sonnenweg, Kreisverkehr
- Tempo 30 Zone Hauptstraße durchgängig
Begründung:
- Auf der Reifferscheiderstraße wird sehr schnell gefahren, da sie verhältnismäßig sehr breit ausgebaut und übersichtlich ist.
- Kurz vor der oberen Einfahrt Friedhof bzw. Funksendemast wird die Geschwindigkeit auf 70 km/h reduziert. Die Fahrzeuge kommen sehr schnell angefahren und sind an der Einfahrt noch deutlich über 70 km/h. Beim Herausfahren ist die Landstraße L204 schlecht einsehbar. Da auch meist rückwärts herausgefahren wird, kommt es zu gefährlichen Situationen.
- Durch die stark abschüssige L204/Hauptstraße wird oft sehr schnell in den Ort hereingefahren. Es gibt zwar die Fahrbahnverengung am Ortseingang , die zur Verkehrsberuhigung beitragen soll, doch diese wirkt oftmals als „Rampe“, wenn versucht wird noch schnell vor dem entgegenkommenden Fahrzeug durchzufahren und es gab des Öfteren Unfälle und Beinaheunfälle. Es sollte eine beidseitige Fahrbahnverengung vor dem Ortschild in Betracht gezogen werden, um die Geschwindigkeit des Verkehrs zu verringern. Eine Verkehrszählung der Fahrzeuge im Bereich der Ortsein-/ausfahrt wäre wichtig, um die Verkehrsbelastung zu unterschiedlichen Tageszeiten festzustellen, wobei auch die Fahrtrichtung ermittelt werden sollte.
- Vor allem für Kinder und ältere Menschen ist es sehr gefährlich die Straße in diesem Straßenabschnitt zu überqueren. Auf der einen Seite ist Ortsausgangs kein Bürgersteig, man muss auf der Straße oder auf dem Grünstreifen gehen. Da die Autofahrer oft die Geschwindigkeit nicht genügend reduzieren, ist die Gefahr groß, dass mal etwas passiert. Die Schulkinder müssen die Straßenseite wechseln um an der Bushaltestelle in den Schulbus einsteigen zu können. Ältere und/oder gehbehinderte Menschen müssen die Straße überqueren um zum Friedhof zu gehen oder um in die an der Hauptstraße ansässige Physiotherapiepraxis zu gelangen. Auch wenn ab und zu Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt werden, kommt es oft zu gefährlichen Situationen wegen nicht angepasster Geschwindigkeit. Ein Zebrastreifen oder eine Querungshilfe würde schon alleine durch die veränderte Optik zu niedrigeren Geschwindigkeiten führen und das Gefahrenpotenzial herabsetzten. Evtl. wäre sogar ein einfacher, kleiner Kreisverkehr im Bereich der Abzweigung Reifferscheiderstr. möglich.
- Am allerbesten wäre es natürlich die Hauptstraße durchgängig zu einer Tempo 30 Zone zu machen.
Diese Möglichkeiten sollten einmal überdacht und bei der nächsten Verkehrsschau mit berücksichtigt werden.
Besonders schlimm wird die Verkehrssituation wenn die B51 gesperrt ist und auch noch LKW´s durch die Ortschaft fahren.
Die Sicherheit unserer kleinen und auch älteren bzw. gehandicapten Mitbürger sollte uns Allen am Herzen liegen.
Und man sollte nichts unversucht lassen, denn einmal nicht richtig geschaut… und schon ist es passiert. Ein „Blechschaden“ wäre noch zu verkraften, doch ein Personenschaden wäre tragisch.